FAQs bei Kleinanlagen

Inhalt

  1. Wie komme ich an die Bajorath-Steuerung?
  2. Wodurch unterscheidet sich die Vorgehensweise der Bajorath-Verfahrenstechnik gegenüber andern Herstellern?
  3. Welche Vorteile bietet die Bajorath-Regelung im Vergleich zu herkömmlichen Vorlauf-außentemperaturgeführten Regelungen?
  4. Wer plant meine Heizungsanlage so, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind?
  5. Welche Umbaumaßnahmen sind erforderlich?
  6. Bei welchen Wärmeerzeugern kann die Bajorath Steuerung angewandt werden?
  7. Was passiert mit meiner alten Steuerung?
  8. Kann ich meinen bestehenden Kessel beibehalten?
  9. Ich möchte einen neuen Kessel einbauen, was sollte ich beachten?
  10. Ich habe vor 2 Jahren eine neue Kesselanlage einbauen lassen, lohnt sich hier  eine Umrüstung?
  11. Welche Informationen benötigt mein Heizungsbauer?
  12. Wann amortisiert sich eine Umrüstung?
  13. Kann die Bajorath-Steuerung auch eine Solaranlage regeln?
  14. Kann ich nachträglich eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung mit einbinden?
  15. Warum ist die Abstimmung der Heizungsregelung mit der einer Solaranlage so wichtig, wie im das Bajorath-Regler verwirklicht ist?
  16. Kann ich die Bajorath-Steuerung behalten, wenn ich in 5 Jahren einen neuen Kessel benötige?
  17. Wer kann meine Heizungsanlage umstellen?
  18. Ich habe in meiner Nähe keinen Vertriebspartner / Heizungsbauer gefunden.
  19. Wie beeinflusst die Bajorath-Regelung die Garantie des Kesselherstellers?
  20. Welche Funktionen kann die Bajorath-Regelung umsetzen?
  21. Wie oft startet mein Brenner nach einer Umrüstung?
  22. Ich möchte eine grobe Kostenermittlung von der Firma Bajorath anfordern.
  23. Was kostet die Bajorath-Regelung?
  24. Wie kann ich die Effizienz meiner bestehenden Anlage selber testen?
  25. Wie kann ich feststellen, ob der hydraulische Abgleich bei mir durchgeführt wurde?
  26. Wie erkenne ich ein voreinstellbares Thermostatventil oder eine absperrbare Rücklaufverschraubung?
  27. Wo kann ich mich noch über den hydraulischen Abgleich informieren?
  28. Kann ich die Bajorath-Regelung auch bei Fußbodenheizungen verwenden?
  29. Ich habe gehört, dass ich das so genannte 'Takten' meines Kessels auch durch einen zusätzlichen Pufferspeicher verhindern kann.
  30. Wie kann ich eine Versottung des Schornsteins verhindern?
  31. Kann ich meinen alten Ölkessel auch mit niedrigen Kesseltemperaturen betreiben, ohne dass Kondensat anfällt?
  32. Bei welchen Wärmeerzeugern reduziert sich der Einspareffekt?
  33. Was passiert, wenn die Bajorath-Regelung durch äußere Umstände beschädigt wird und nicht mehr richtig funktioniert?
  34. Kann ich den Regler auch über einen PC oder von einem anderen Ort aus bedienen?
  35. Wie lange währt die Garantie?
  36. ...weitere Fragen?


 

1. Wie komme ich an die Bajorath-Steuerung?

Senden Sie eine E-Mail an bajorath(ât)bajorath.de oder kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner in Ihrem Postleitzahlengebiet.


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2. Wodurch unterscheidet sich die Vorgehensweise der Bajorath-Verfahrenstechnik gegenüber andern Herstellern?

Grundsätzlich betrachten wir Ihre Heizungsanlage ganzheitlich: Wärmeerzeuger - Verteilung - Wärmeverbraucher.
Unsere Kompetenz-Partner aus dem Fachhandwerk verkaufen Ihnen nicht nur einfach eine Regelung, sondern stimmen alle Anlagenkomponenten so aufeinander ab, dass ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeabnahme entsteht.
Dies gewährleistet Ihnen einen geringen Energieverbrauch mit einem hohen Komfort.


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3. Welche Vorteile bietet die Bajorath-Regelung im Vergleich zu herkömmlichen Vorlauf-außentemperaturgeführten Regelungen?

• Sie spart bei Neuanlagen und Anlagenoptimierungen bestehender Heizungsanlagen 15 % bis 35% Energie ein.
• Sie bietet die Möglichkeit, auch bei recht „jungen“ Heizungsanlagen Energie zu sparen.
• Sie berücksichtigt Fremdenergien wie z.B. die Sonneneinstrahlung im Wärmeproduktionsprozess.
• Sie setzt die von den Kesselherstellern angegebenen Kesselwirkungsgrade nahezu in Ihrer Anlage um.
• Sie ist an keinen bestimmten Kesselhersteller oder Kesseltyp gebunden.
• Sie ist leicht nachzurüsten.
• Sie ist einfach zu bedienen.
• Sie reduziert die Brennerstarts.
• Die geringe Anzahl an Brennerstarts reduziert die mechanische Belastung der gesamten Kesselanlage.
• Die Nutzungsdauer wird verlängert.
• Mit der Bajorath-Verfahrenstechnik werden alle Anlagenkomponenten aufeinander abgestimmt, weil sie in ein ganzheitliches Konzept eingebunden werden.


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4. Wer plant meine Heizungsanlage so, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind?

Das macht der Bajorath-Kompetenz-Partner aus dem Fachhandwerk.


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5. Welche Umbaumaßnahmen sind erforderlich?

In der Regel sind nur geringe Umbaumaßnahmen erforderlich.
Dazu gehört in vielen Fällen die Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen.


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6. Bei welchen Wärmeerzeugern kann die Bajorath Steuerung angewandt werden?

Grundsätzlich bei jedem Wärmeerzeuger:
· Blockheizkrafftwert
· Fernwärmeversorgung
· Gasbrennwertkessel
· Niedertemperaturkessel Öl / Gas
· Ölbrennwertkessel
· Pelletskessel
· Wärmepumpen
Eventuell sind einzelne produktspezifische Besonderheiten der Wärmeerzeugerhersteller zu bedenken.


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7. Was passiert mit meiner alten Steuerung?

Sie wird außer Betrieb genommen oder auf „Handbetrieb“ gestellt, so dass die sicherheitstechnischen Einrichtungen, wie z.B. die Kesseltemperaturüberwachung, Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB), etc. funktionsfähig bleiben.


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8. Kann ich meinen bestehenden Kessel beibehalten?

Ja, wenn sich die Abgasverlusten auf grund der Schornsteinfegermessung innerhalb der Verodnung halten und keine sichtbaren Schäden wie Lecktagen zu erkennbar sind.

Stark überdimensionierte Kessel sollten jedoch sofort oder innerhalb der ersten Jahre nach Umrüstung ausgetauscht werden. Brenner, die auf weniger als die Hälfte der Kesselnennleistung eingestellt werden, bilden oft für den Kessel eine zu kleine Flamme und führen zu längerer Taupunktunterschreitung, wenn keine besonderen steuerungstechnischen Maßnahmen ergriffen werden.


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9. Ich möchte einen neuen Kessel einbauen, was sollte ich beachten?

Grundsätzlich können Sie jeden Kessel verwenden.
Es empfiehlt sich bei Gasbrennwertgeräten darauf zu achten, dass die Brennerleistung durch eine externe Regelung (z.B. Bajorath) über 0 bis 10 Volt aktiv geregelt werden kann. Das ist dann besonders sparsam.

Ebenso sollte der Kessel keinen Mindestvolumenstrom benötigen.
Ölkessel sollten keine Mindestkessel-bzw. Rücklauftemperatur benötigen, anderenfalls sind besondere steuerungstechnische Maßnahmen nötig.


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10. Ich habe vor 2 Jahren eine neue Kesselanlage einbauen lassen, lohnt sich hier  eine Umrüstung?

Das hängt von Ihrem Verbrauch und von Ihren Wünschen ab.
Siehe auch: Wann amortisiert sich eine Umrüstung?


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11. Welche Informationen benötigt mein Heizungsbauer?

In der Regel wird er sich die Anlage vor Ort ansehen und alle relevanten Rahmenbedingungen prüfen.
Für eine Amortisationsberechnung benötigt er:
· Ihren Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre
· die letzte Schornsteinfegerbescheinigung
· Anzahl der Personen im Haushalt (Trinkwasserverbrauch)
· Ihre Nutzungszeiten
· Anzahl der beheizten Nutzfläche in m².


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12. Wann amortisiert sich eine Umrüstung?

Bei einer Sanierung einer bestehenden Heizungsanlage eines Einfamilienhauses erreichen Sie Ihren 'Geld-zurück-Zeitpunkt' normalerweise nach 3 bis 5 Jahren. Da jedoch der Energiepreis weiterhin steigt, sind auch  2 bis 3 Jahre erreichbar.

Wenn Sie jedoch nur ca. 1.500 m³ Gas oder 1500 Liter Öl verbrauchen, lohnt sich eine Anschaffung nur, wenn
· Sie jetzt oder später eine Solaranlage nachrüsten wollen
· Ihre jetzige Regelung defekt ist und ausgetauscht werden muss
· wenn der Ölpreis über 80 €Cent/Liter steigt
· wenn Sie die Umwelt entlasten wollen, auch wenn es bis zu 8 Jahre dauert, bis Ihr Geld wieder zurückgeflossen ist
· wenn Sie sich in Ihre Anlage per PC einwählen wollen, um zum Beispiel bei längerer Abwesenheit die Nachtabsenkung herauszunehmen
· wenn Sie einfach wegen der geringen Brennerstarts die Nutzungsdauer Ihre bestehenden Anlage verlängern und die Wartungskosten dadurch reduzieren wollen.


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13. Kann die Bajorath-Steuerung auch eine Solaranlage regeln?

Unsere Steuerung regelt auch eine Solaranlage.

Die Ladung des solaren Pufferspeichers erfolgt nicht nur über eine Temperaturdifferenzsteuerung, sondern auch über eine Vorgabe der Temperaturdifferenz (Delta T) zwischen Kollektortemperatur und Speichertemperatur. Die Vorgabe des Delta T ist frei wählbar und wird durch eine Drehzahlregelung einer einstufigen Umwälzpumpe (z.B. eine einfache Grundfos) über einen speziellen Ausgang am Regler gewährleistet.


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14. Kann ich nachträglich eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung mit einbinden?

Selbstverständlich.
Unsere Steuerung ermöglicht noch viele weitere Funktionen.
Welche Funktionen kann die Bajorath-Regelung umsetzen?


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15. Warum ist die Abstimmung der Heizungsregelung mit der einer Solaranlage so wichtig, wie im das Bajorath-Regler verwirklicht ist?

Wird das gwünschte Temperaturniveau im Trinkwassererwärmer bei getrennten Regelungen für Heizung und Solaranlage unterschritten, wird oft ungewollt mit dem Kessel nachgeheizt, statt die Sonne zu nutzen.


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16. Kann ich die Bajorath-Steuerung behalten, wenn ich in 5 Jahren einen neuen Kessel benötige?

Ihr Kessel hält natürlich nicht ewig. Unsere Regelung können Sie in jedem Fall bei einem Kesselaustausch behalten.
Wir beraten Sie auch gerne unabhängig bei der Auswahl eines passend dimensionierten neuen Kessels.


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17. Wer kann meine Heizungsanlage umstellen?

In vielen Regionen haben wir Kompetenz-Partner aus dem Fachhandwerk aufgebaut. Diese werden zusätzlich von unseren geschulten Vertriebspartnern betreut. Falls Sie jedoch keinen unserer Partner in Ihrer Nähe finden, bieten wir Ihnen gerne die Umrüstung direkt an.


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18. Ich habe in meiner Nähe keinen Vertriebspartner / Heizungsbauer gefunden.

Wer kann mich jetzt beraten und meine Anlage umbauen?
Rufen Sie uns an. Wir nennen Ihnen gerne einen Ansprechpartner.
Es kommt häufiger vor, dass ein Servicepartner gerade in Ihrer Nähe zu tun hat. Sehr oft nehmen wir dann auch mit Ihrem Heizungsbauer Kontakt auf und erläutern ihm unser Verfahren.


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19. Wie beeinflusst die Bajorath-Regelung die Garantie des Kesselherstellers?

Gar nicht.
Wir nutzen die von den Herstellern dafür vorgesehenen Schnittstellen und greifen in keinem Fall in die interne Elektronik der Kesselhersteller ein.


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20. Welche Funktionen kann die Bajorath-Regelung umsetzen?

· Ansteuerung des Brenners (Freigabe)
· Ansteuerung von drei verschiedenen Heizkreisen (Nutzerzeiten und  automatische Abschaltfunktionen in Abhängigkeit der Außentemperatur, ECO Funktion.)
· Die Heizkreise können auch über Raumtemperaturfühler gesteuert werden.
· Trinkwassererwärmer (Drei-Wege-Umschaltventil oder Ladepumpe)
· Ansteuerung der Heizungsumwälzpumpe
· Ansteuerung der Zirkulationspumpe (Trinkwasser)
· Steuerung einer Solaranlage
· Steuerung einer Heizungsunterstützung über einen Pufferspeicher
· Onlinezugang über analoges Modem / Fernwartung
· Optionale Störmeldung (nur in Verbindung mit Modem)


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21. Wie oft startet mein Brenner nach einer Umrüstung?

In Übergangszeiten zwischen 8ºC und 15ºC nur ca. 4-bis 8-mal pro Tag.
Generell gilt:
Bei 0ºC Außentemperatur sind 15 bis 20 Brennerstarts innerhalb von 24 Stunden normal. Manchmal auch etwas mehr, wenn Sie wenige Räume im Haus beheizen.
Sinkt oder fällt die Außentemperatur, werden die Brennerstarts von der Anzahl geringer. Jedoch verlängert sich die Brennerlaufzeit bei geringeren und verkürzt sich bei höheren Außentemperaturen.


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22. Ich möchte eine grobe Kostenermittlung von der Firma Bajorath anfordern.

Welche Informationen benötigen Sie von mir?
· Die letzte Schornsteinfegerbescheinigung
· Die tatsächlich genutzte Heizfläche in m²
· Die letzten drei Energieverbrauchsabrechnungen
· Die Anzahl der Heizkörper
· Eine Anlagenskizze (per Hand)
· Sind voreinstellbare Thermostatventile oder absperrbare Rücklaufverschraubungen installiert?


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23. Was kostet die Bajorath-Regelung?

Das hängt von der Anlagengröße ab:
Bis zu 49 KW Leistung inkl. Lizenzgebühr: 990,00 €
Von 50 KW bis 99 KW inkl. Lizenzgebühr: 1.980,00 €
(empfohlener Verkaufspreis inkl. 19% Mehrwertsteuer, ohne Einbau)

Zusätzliche Kosten sind:
· die von Ihnen benötigten Fühler (Sensoren)
· die Kosten für den Einbau durch den Fachhandwerker
· eventuelle Nebenarbeiten, wie z.B. Einbau von voreinstellbaren Thermostatventilen etc.

Durchschnittlich müssen Sie bei Ein-und Zweifamilienhäusern (< 49 kW) mit Einbaukosten in Höhe von ca. 1.450,00 € netto zzgl. Mehrwertsteuer rechnen.

Bei Mehrfamilienhäusern mit einem Wärmebedarf über 50 kW fallen etwa Gesamtkosten in Höhe von ca. 3.800,00 € netto zzgl. Mehrwertsteuer an.

Die Amortisationszeit beträgt ca. 3 bis 5 Jahre.


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24. Wie kann ich die Effizienz meiner bestehenden Anlage selber testen?

1. Mit den Brennerstarts:
Zählen Sie die Anzahl der Brennerstarts innerhalb von 60 Minuten.
Liegen Sie über zwei, ist es entweder draußen sehr kalt oder Ihre Anlage ist verbesserungsfähig. Liegen Sie über 4 bis 5, besteht Handlungsbedarf!

2. Durch Temperaturunterschiede der Hydraulik:
Stellen Sie Ihren Bernner ab und lassen das gesamte Wasservolumen bei laufender Heizungspumpe bis auf 30ºC auskühlen. Dann schalten Sie den Brenner ein und beobachten die  Rücklauftemperatur. Steigt diese schon nach wenigen Minuten an, sollten alle Heizkörper dieselben Vor-und Rücklauftemperaturen (Temperaturunterschied zwischen Vor-und Rücklauf) aufweisen.
Ist das nicht der Fall, sollte der hydraulische Abgleich kontrolliert werden.


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25. Wie kann ich feststellen, ob der hydraulische Abgleich bei mir durchgeführt wurde?

Stellen Sie Ihren Brenner ab und lassen das gesamte Wasservolumen bei laufender Heizungspumpe bis auf 30º auskühlen. Dann schalten Sie den Brenner ein und beobachten die Rücklauftemperatur. Steigt diese schon nach wenigen Minuten an, sollten alle Heizkörper dieselben Vor-und Rücklauftemperaturen (Temperaturunterschied zwischen Vor-und Rücklauf) aufweisen.
Ist das nicht der Fall, sollte der hydraulische Abgleich kontrolliert werden.


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26. Wie erkenne ich ein voreinstellbares Thermostatventil oder eine absperrbare Rücklaufverschraubung?

1. Am Thermostatventil:
Drehen Sie den Thermostatkopf vom Ventil am Heizkörper ab. Darunter sehen Sie einen herausragenden Stift, den der Thermostatkopf eindrückt. Wenn Sie neben dem Stift eine Skala von 1 bis 7 oder ähnliche Markierungen sehen, ist Ihr Ventil voreinstellbar.
Einige Thermoststatventilhersteller bieten Austauscheinsätze an:
· Danfoss für alle Ventile
· Heimeier erst ab BJ 1994, erkennbar durch einen Knubbel am Ventilkörper
· Honeywell/MNG für alle Ventile

2. An der Rücklaufverschraubung:
Wenn Sie am Heizkörperrücklauf eine Verschraubung schließen können, um den
Heizkörper zu demontieren, ohne das Wasser austritt, ist dies eine absperrbare Verschraubung.
Einstellbare Rücklaufverschraubungen haben aber im Gegensatz zu voreinstellbaren Thermostatventilen einen zu hohen Einstellbereich ab 200 Litern/Stunde. Nötig sind 10...150L/h.


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27. Wo kann ich mich noch über den hydraulischen Abgleich informieren?

Bei den Herstellern für Armaturen oder Pumpen, z.B.
· Danfoss
· Heimeier
· Oeventrop
· MNG
· Wilo
· Grundfos
· Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
· Bund der Energieverbraucher

Eine animierte Darstellung finden Sie unter
http://www.honeywell-valvesizing.com/heating/sample/sample.php?destination_site=animation.php&language=de


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28. Kann ich die Bajorath-Regelung auch bei Fußbodenheizungen verwenden?

Sehr gut, weil durch die Rücklauftemperaturüberwachung Sonneneinstrahlung beim Heizen mit berücksichtigt wird.


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29. Ich habe gehört, dass ich das so genannte 'Takten' meines Kessels auch durch einen zusätzlichen Pufferspeicher verhindern kann.

Das System Bajorath erreicht durch eine geringe Anzahl von Brennerstarts lange Laufzeiten. Damit wird ein hoher Jahresnutzungsgrad der Heizungsanlage erreicht - nur knapp unter dem maximalen auf dem Prüfstand gemessenen Kesselwirkungsgrad des Herstellers.

1. Ein zusätzlicher Pufferspeicher wirkt sich immer verbrauchserhöhend aus. Einen Heizkessel auf einen Pufferspeicher arbeiten zu lasen und seine Wärmeenergie zwischenzuspeichern, würde die Abstrahl- und Bereitschaftsverluste erhöhen.
2. Ein kombinierter Heizungspuffer würde das Potenzial einer anderen Energiequelle, wie z. B. einer Solaranlage unnötig reduzieren.


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30. Wie kann ich eine Versottung des Schornsteins verhindern?

Im oberen Drittel können die stark wasserdampfhaltigen Rauchgase an der kalten Schornsteinwand kondensieren.

Es empfiehlt sich der Einbau einens Zugreglers oder einer Nebenluftklappe im Schornstein, damit dieser während der Brennerstillstandszeit belüftet wird und abtrocknen kann.

Noch besser ist eine Kaminsanierung mit Edelstahl- oder Teflonrohr.
Der dann entstehende Spalt zwischen Rohr und Wand kann zur Erwärmung der Brennerzuluft genutzt werden. Sie erhalten dann im Kamin einen echten Brennwerteffekt, ohne einen Brennwertkessel einbauen zu müssen. (Es ist nicht vorgeschrieben, das Kondensat aus Schornsteinen zu neutralisieren.)
Ein weiterer Vorteil dieser energiesparenden Maßnahme ist ein zusätzlicher warmer Kellerraum, weil Zwangsbelüftungen geschlossen werden können.

Bitte sprechen Sie Maßnahmen auch mit Ihrem Schornsteinfegermeister ab.


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31. Kann ich meinen alten Ölkessel auch mit niedrigen Kesseltemperaturen betreiben, ohne dass Kondensat anfällt?

Grundsätzlich ja, wenn der Brenner wie bei unserer patentierten Verfahrenstechnik lange Laufzeiten erreicht.
Bei einer korrekten Umrüstung auf die Bajorath-Steuerung/Verfahrenstechnik ist dies gewährleistet, so dass die in der Startphase auftretende Kondensation auf der feuerungstechnischen Seite des Kessels schnell wieder verdampft und mit den Rauchgasen abgeführt wird.
Wird allerdings die Brennerleistung bei einem überdimensionierten Kessel auf weniger als 50 % der Nennleistung des Kessel reduziert, ist es empfehlenswert, eine kesseleigene Rücklauftemperaturanhebung während der Startphase aktiv zu lassen.


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32. Bei welchen Wärmeerzeugern reduziert sich der Einspareffekt?

Das ist bei Holzkesseln mit Handbeschickung und Pufferspeicher der Fall, wenn das Holz günstig oder sogar kostenlos aus dem eigenen Wald geholt werden kann.

Zur Komforterhöhung kann die die effiziente Einbindung eines bestehenden Öl-oder Gasheizkessels aber gewünscht werden, der in Spitzenlastzeiten oder als Reservekessel automatisch die Wärmeversorgung übernehmen soll.


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33. Was passiert, wenn die Bajorath-Regelung durch äußere Umstände beschädigt wird und nicht mehr richtig funktioniert?

Dann wird Sie ausgetauscht.
Die Heizungsanlage kann in der Zwischenzeit wie bei jedem anderen Hersteler über den Kesselthermostaten auf „Handbetrieb“ gefahren werden.


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34. Kann ich den Regler auch über einen PC oder von einem anderen Ort aus bedienen?

Der Regler kann direkt an die serielle Schnittstelle eines PC's angeschlossen werden. Die Bedienung erfolgt dann über ein Terminalprogramm. Für die Verbindung erhalten Sie von uns auch ein analoges Modem, mit dem Sie über eine Telefonleitung den Regler anwählen können.


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35. Wie lange währt die Garantie?

Das ist gesetzlich geregelt: 2 Jahre.


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36. ...weitere Fragen?

Zögern Sie bitte nicht, uns anzurufen. Vielen Dank!


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