Abgleichen

Inhalt

  1. Was finden Sie hier?
  2. Qualitätssicherung durch Einregulierung
  3. Hydraulische Einregulierung
  4. Steuer- und regeltechnische Einregulierung
  5. Ausführung
  6. Dokumentation
  7. Wartung
  8. Sonderfälle


 

1. Was finden Sie hier?

Unseren Vorschlag für die problemlose Umsetzung der Planung in die Praxis, oder wie Bauherrn Ärger, Zeit und Geld sparen können
Damit Ihre Anlage so läuft, wie SIE es haben wollen: Auf Dauer leise, komfortabel und kostengünstig!
   Hier finden Sie besonders aktuelle Informationen. Deshalb haben wir auf eine eigene Navigation verzichtet: wenn Sie links keine Navigationsleiste finden, klicken Sie hier: http://www.heizungsbetrieb.de/


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2. Qualitätssicherung durch Einregulierung

Die VOB(C), die DIN18380, die ATV, die VDI-Richtlinie 2073 fordern den Abgleich hydraulischer Systeme. Ebenso gilt ab dem 1.3.1989 die 2. Novelle der Heizanlagenverordnung, die Thermostatventile vorschreibt. Diese funktionieren nur ordnungsgemäß mit einer abgeglichenen Hydraulik.
   Nur der hydraulische Abgleich gewährleistet, daß die durch den Planer vorgegebene Werte auch eingehalten werden.

Vorteile der korrekten hydraulischen Einregulierung sind:
· Pumpen, Kessel und Kältemaschinen werden in Ihrem wirtschaftlichsten Bereich betrieben.
·  Die Fließgeräusche werden reduziert.
·  Die Anlage erreicht Ihren Betriebspunkt in kürzerer Zeit.
·  Nur so kann die übergeordnete Steuerung und Regelung energiesparend arbeiten.

Gefordert wird also die Abstimmung aller Komponeten des Gesamtsystems auf den vom Hersteller als optimal ausgewiesenen Arbeitsbereich.


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3. Hydraulische Einregulierung

Zum Durchführen des hydraulischen Abgleiches müssen hydraulische Regler in den Strängen und Einregulierungsventile an den Verbrauchern  eingebaut sein. Nur das Einstellen der Istwerte überträgt die Theorie des Planers auf die Wirklichkeit der Anlage.
   Zum Messen und Protokollieren müssen Einregulierungsventile mit Messnippeln eingebaut sein. Nach der Einregulierung müssen die eingestellten Werte unverlierbar an den Ventilen vermerkt werden.
   Bei nachträglichen Änderungen müssen die eingestellten Werte an den Ventilen und in der Dokumentation vermerkt werden. Dokumentation


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4. Steuer- und regeltechnische Einregulierung

Die Einstellungen der Steuer- und Regeleinrichtungen sind so einzuregulieren, daß aufbauend auf der vorherigen Einregulierung der Hydraulik die Nennwerte des Planers möglichst energiesparend erreicht werden.


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5. Ausführung

Zur Sicherung des kleinsten nötigen Energieverbrauchs sind die Einstellungen der Steuer- und Regeleinrichtungen von einem Fachmann zu justieren, der dazu die nötigen Kenntnisse in Hydraulik und elektronischer Steuerungstechnik mitbringt.


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6. Dokumentation

des Abgleichs ist nach der Durchführung dem Bauherrn und dem Anlagenbetreiber in einem Ordner zu übergeben.
Darin müssen enthalten sein:
1. Herstellerunterlagen der Geräte und Anlagenkomponenten
2. eingestellte Werte
3. Gründe der eingestellten Werte
4. spätere Änderungen mit Gründen der Änderungen


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7. Wartung

Zur langfristigen Sicherung des kleinsten nötigen Energieverbrauchs sind die Einstellungen der Steuer- und Regeleinrichtungen nur zu verändern, wenn die nötigen Kenntnisse in Hydraulik und elektronischer Steuerungstechnik vorhanden sind.

Die Änderungen sind zu protokollieren und mit der Erstdokumentation aufzubewahren. Dokumentation


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8. Sonderfälle

In besonderen Problemfällen(+) sind die dynamischen Funktionen der Anlage an mindestens 8 Datenpunkten durch eine 3-monatigen Messung zu protokollieren, wobei jeder Datenpunkt mindestens 1* alle 2 Minuten archiviert werden muß.
   Die Daten müssen in einem gebräuchlichen Datenbankformat vorliegen, z.B. dBase. Bei den Daten soll eine eindeutige Zuordnung (Zeitstempel - Wert) gegeben sein.

+ Problemfälle sind z.B. Streitpunkte zwischen Planer/Bauherr/Architekt/Nutzer/Mieter.


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